Fundstück…

logo_foodwatchHallo und guten Tag, 

Selina und ihrer Schwester Sophie, die beiden jungen Frauen leben in Sangerhausen, einer 30.000 Einwohner-Stadt im Südharz. Dort ist das Trinkwasser stark belastet mit Uran sowie mit Nitrat und Sulfat.

Seit Jahren warten die Menschen auf einen nur acht Kilometer langen Anschluss an unbelastetes Trinkwasser aus einer nahegelegenen Talsperre. Das Geld dafür ist seit langem bewilligt und bereitgestellt – aber der zuständige Wasserverband Südharz hat den Baubeginn bis heute nicht terminiert. Deshalb haben wir eine E-Mail-Aktion gestartet, damit endlich sauberes Trinkwasser fließt. Unterzeichnen Sie jetzt hier, und helfen Sie den Menschen in Sangerhausen. Rund 15.000 Menschen haben schon unterschrieben – seien Sie jetzt auch dabei!

Und was sagt der Wasserverband Südharz dazu? In einem Antwortschreiben an foodwatch vom 11. Januar verweist er auf das komplizierte Planungsverfahren. Allerdings hätte man damit schon längst beginnen können – wie kürzlich das Umweltministerium in Sachsen-Anhalt kritisiert hat: „Im Dezember 2013 hatte der Wasserverband Südharz die Umstellung des Versorgungsgebiets Sangerhausen auf Fernwasser beschlossen. Zweieinhalb Jahre später, im August 2016, entschied der Verband dann ein Plangenehmigungsverfahren zu beantragen. Durch Verzögerungen bei der Planung und Beantragung kann das Genehmigungsverfahren jedoch nicht mehr in 2016 abgeschlossen werden.“

Damit die Menschen in Sangerhausen noch in diesem Jahr sauberes Trinkwasser bekommen, muss schnellstmöglich mit dem Bau der Leitung begonnen werden. Und dafür muss der Wasserverband jetzt endlich Nägel mit Köpfen machen! Denn insbesondere die Schwächsten – Säuglinge, Kleinkinder und Schwangere – sind damit fortlaufend einem großen Gesundheitsrisiko ausgesetzt.

Für Trinkwasser gilt seit dem 1. November 2011 ein Grenzwert von zehn Mikrogramm Uran pro Liter. Dieser Wert ist aber, wie sich aus einer Analyse der EU-Gesundheitsbehörde EFSA klar ableiten lässt, nur für Erwachsene unbedenklich. Babys und Kleinkinder sind dagegen erst bei deutlich geringeren Uran-Belastungen sicher geschützt.

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Schön das du da bist und Danke, dass du ein paar deiner Gedanken hier lässt..........noch einen wundervollen Tag♥

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