Zutrauen – Vertrauen – Misstrauen,

altweibergeschichten26

was war zuerst da und vor allem, was bleibt?

Gehst du doch in jungen Jahren unverkopft durchs Leben, jeder und alles bekommen eine Chance, befinden wir uns im absoluten Kennenlernmodus.

Aber wie alles, so geht keine Zeit spurlos an uns vorüber, und ich meine nun nicht unbedingt Krähenfüße und Hüftpolster. Ich meine die Narben auf der Seele und im Herzen.

Mir schwirrt so viel gerade durch den Kopf, nur bekomme ich die Worte nicht in verständliche Sätze gefasst. Das passiert mir immer, wenn meine emotionale über meine kaum vorhandene rationale Seite gewinnt.

Lange, wirklich sehr lange hatte ich mich von „Menschenansammlungen“ ferngehalten, obwohl ich grundsätzlich ein geselliges Wesen bin, tja, gebranntes Kind scheut eben immer noch das Feuer.

Dann hab´ ich mich rausgetraut und……….als ob die Zeit stehen geblieben wäre, so viel Ungemach unter Gleichgesinnten, unfassbar, so viele Spielchen, versteckte Machtspielchen, Alphaweibchen und ich mittendrin O_o

Für mich ist das Glas immer halb voll, trotz der gesammelten Narben, aber es macht mich schon traurig zu sehen, wie mit zweierlei Maß gemessen, aber das Gegenteil behauptet wird. Gerade in einer geschlossenen Gruppe dürfte doch so etwas nicht passieren, denke ich, andere mögen es für naiv halten.

Ich werde also mein Vertrauen etwas zurücknehmen, das Misstrauen im Zaum halten und beobachten. Schade, dachte ich doch, da etwas besonderes gefunden zu haben.

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9 Gedanken zu “Zutrauen – Vertrauen – Misstrauen,

  1. du sprichst in Rätseln, alles nur angedeutet und geeignet, es selbst weiterzuspinnen…
    Vertrauen finde ich sehr wichtig. Vor allem Vertrauen in sich selbst… wenn man sich selbst nicht vertraut, ist es schwierig, sich zu entfalten und ohne sich zu entfalten, lebt man am Leben vorbei. Mit anderen ist das so eine Sache… ich versuche, andere so zu nehmen, wie sie sind bzw. mir erscheinen zu sein… aus diesem Grund bin ich eigentlich auch nie enttäuscht… mein Spiel ist mein Spiel und deren Spiel das ihre… schön ist es natürlich Gleichgesinnte zu treffen, dann macht Spielen mehr Spaß… neulich entpuppte sich eine meiner Lieblingsmitspielerinnen als Zuckerbrot- und Peitsche schwingendes Monster… da hab ich halt Abstand genommen… und jetzt, wo sie wieder auf den Boden kommt, fängt so etwas wie Beziehung neu an… am Nullpunkt… Vertrauen hält sich da vorerst eher bedeckt…
    Eine Zeitlang habe ich mich mit Astrologie beschäftigt und begriffen, dass die Zeiten verschieden sind…. manchmal entdeckt man das Monster in sich und manchmal auch das in den anderen… ich finde, es lohnt sich, dem nicht allzu viel Bedeutung beizumessen und einfach den eigenen Weg weiterzugehen…

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    1. Mein Urvertrauen, auch in mich, war arg erschüttert, also da bin ich auch noch in der Aufbauphase. So manches traue ich mir eben einfach noch nicht wieder zu. Vielleicht war einfach der Wunsch ein Blindmacher was das Bauchgefühl angeht, ich weiß es nicht, oder eben meine lange Abstinenz.

      Da ja nichts zufällig passiert, wird auch diese Begebenheit ihren Sinn haben. Deine Beschreibung vom Spiel gefällt mir gut. Ja, wahrscheinlich gebe ich dem ganzen zu viel Raum und Bedeutung, wie so oft, wenn das Herz spricht. Ich habe mir auch vorgenommen, den Beobachterinnenposten einzunehmen, aber es ist eben auch ein wenig wie wieder laufen lernen.

      Vielen Dank für deinen Denkanstoß und liebe Grüße

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  2. ich glaube daran, dass alles was ist, einen Sinn hat. Na ja, nicht immer… manchmal bezweifle ich, ob überhaupt irgendetwas irgendeinen Sinn hat. Aber damit kann ich nichts anfangen und deshalb entscheide ich mich meistens eher für die erste Variante. Wenn ich darauf vertraue, dass zu mir kommt, was wichtig für mich ist, dann kann ich relaxen und muss mich nicht um ein Morgen sorgen. Das ist auf jeden Fall schon mal angenehm. Und das Schönste ist, dass ich, wenn es mir gelingt, so zu leben, das Gefühl habe, es wäre da eine Zauberhand, die lenkt…

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    1. …ich muss dann nur immer aufpassen, das es mich nicht zurückwirft,
      aber das klappt mit der Zeit immer besser.
      Ich muss einfach häufiger mal von draußen drauf schauen, ich glaube,
      das könnte mein Weg sein, mit unterschiedlichen „Kriesensituationen“
      zurechtzukommen.

      Liebe Grüße♥

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Schön das du da bist und Danke, dass du ein paar deiner Gedanken hier lässt..........noch einen wundervollen Tag♥

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